Was tut man, um die Umwelt in der Bauphase sowie nach Eröffnung der Festen Fehmarnbeltquerung zu schützen?
Die Feste Fehmarnbeltquerung mit so wenig und so geringen Auswirkungen auf die Umwelt, zu bauen, hat allerhöchste Priorität. Wie bei den Querungen über den Großen Belt und den Öresund werden daher umfangreiche und detaillierte Untersuchungen hinsichtlich der Auswirkungen auf die Umwelt durchgeführt. Vor allem werden die Erfahrungen zu einem effektiven Umweltschutz aus den Projekten am Großen Belt und am Öresund genutzt.
Was wird getan, um Auswirkungen auf die Vogelwelt und Schweinswale zu verhindern bzw. zu reduzieren?
Wie im Scoping-Papier näher beschrieben, führt Femern A/S u.a. sehr umfangreiche Untersuchungen zur Vogelwelt und zu den im Fehmarnbelt lebenden marinen Säugetieren durch. Z.B. werden mit Hilfe der gewonnenen Erkenntnisse Schlussfolgerungen hinsichtlich der Auswirkungen einer festen Querung auf den Vogelzug und die Schweinswale möglich. Beispielsweise wird untersucht, inwiefern eine Brücke Auswirkungen auf die Zugbewegungen von Vögeln haben kann und ob es zu Verhaltens- und Verbreiterungsänderungen von Schweinswalen infolge von Unterwassergeräuschen während der Bauphase kommen wird. Aufgrund dieser Untersuchungen können also auch die dauerhaften Auswirkungen auf die Vogelwelt und die marinen Säugetiere beurteilt werden. Erfahrungen vom Großen Belt und vom Öresund belegen, dass infolge der unter Wasser befindlichen Bauwerksteile „künstliche Riffe“ entstehen, die die Lebensbedingungen für Vögel und marine Säugtiere im Vergleich zu den Bedingungen vor einem Bau der festen Querungen auch verbessert werden können, da neu geschaffene – also künstliche- Lebensräume geschaffen werden.