Ist der Bau einer Festen Fehmarnbeltquerung mit Vorteilen für das Klima verbunden?
Im Vergleich zu einer Weiterführung des Fährbetriebs kann mit einem Rückgang der CO2-Emissionen um mehr als 200.000 Tonnen jährlich gerechnet werden. Dies entspricht den CO2-Emissionen, die eine mittelgroße deutsche Stadt im Laufe eines Jahres aufgrund ihres Energieverbrauchs abgibt.
Welche Maßnahmen zum Schutz der Umwelt werden in der Bauphase und während des Betriebs der Festen Fehmarnbeltquerung getroffen?
Oberstes Ziel ist es, den Bau einer festen Querung mit so geringen Auswirkungen für Flora und Fauna wie irgend möglich zu verwirklichen. Wie bei der festen Querung über den Großen Belt und den Öresund werden daher umfassende Analysen der möglichen Umweltbelastungen durchgeführt. Hier fließen so weit möglich die umfangreichen Erfahrungen über wirksamen Umweltschutz ein, die in Verbindung mit den vorstehend genannten festen Querungen gemacht wurden.
Welche Tierschutzmaßnahmen sind geplant?
Femern A/S führt derzeit umfangreiche Untersuchungen und Analysen der Bewegungsmuster von Zugvögeln und anderen Vögeln in dem Gebiet durch, in dem die Feste Fehmarnbeltquerung liegen soll. Außerdem wird das Fortpflanzungsverhalten der Schweinswale im Fehmarnbelt untersucht. Mit dem dadurch erworbenen Wissen soll verhindert werden, dass der Lebensraum der Vögel und Meerestiere nachhaltig geschädigt wird. Erfahrungen vom Großen Belt und dem Öresund belegen zudem, dass die Lebensbedingungen von Vögeln und Meerestieren unter bestimmten Umständen durch den Bau einer festen Querung verbessert werden können.