Das stand am 1. Februar fest, als der dänische Verkehrsminister mitteilen konnte, dass die Empfehlung von Femern A/S den vollen politischen Rückhalt genießt.
Die Entwurfsplanung für den Absenktunnel ist daher die Variante, die der weiteren Planung und der kommenden Umweltbewertung zugrunde gelegt wird, die die Behörden in Dänemark und Deutschland gemäß jeweiliger nationaler Praxis vornehmen müssen.
20 Städte oder große Häfen in Dänemark, Deutschland und Polen haben bisher ihr Interesse bekundet, Standort der kommenden Produktionsstätten zu sein, in denen die Elemente für den Tunnel hergestellt werden. In den kommenden Monaten wird Femern A/S mit jeder einzelnen Stadt Gespräche führen, um eine ganze Reihe von technischen Fragen in Bezug auf Größe und Eignung der Flächen, Wassertiefe, Umweltaspekte, Hinterlandanbindung, Nachbarschaftsverhältnisse u. v. m. zu klären.
Im Laufe des Jahres 2011 erarbeitet Femern A/S die Grundlage für die Umweltverträglichkeitsstudie und bereitet in Deutschland das Planfeststellungsverfahren zur Genehmigung des Projektes vor. Der Antrag wird gemäß deutscher Vorgaben Dokumentationen für drei Alternativen enthalten. In diesem Fall sind dies ein Absenktunnel, eine Schrägkabelbrücke und eine sogenannte Nullvariante, d. h. ein fortgesetzter Fährbetrieb zwischen Rødbyhavn und Puttgarden.
Wenn die Planung der Festen Fehmarnbeltquerung abgeschlossen ist, kann in Dänemark ein Entwurf für ein Baugesetz vorgelegt werden. Die Entscheidung für eine Brücke oder einen Tunnel wird also erst bei Behandlung des Baugesetzes getroffen, wenn alle Untersuchungen abgeschlossen sind. Dies wird voraussichtlich 2013 der Fall sein.
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