Bis zu 10 Meter hohe Erdwälle rund um die Anlage stellen einen wirkungsvollen Lärmschutz für die Umgebung dar. Nach Abschluss der Bauphase werden die Produktionsanlagen entfernt, und das Areal wird durch Aufschütten mit dem Material aus den Erdwällen wieder hergestellt. Das Material für Erdwälle und Aufspülungen entlang der Küste stammt vom Aushub des Meeresbodens an der Trassenführung des Tunnels. Über die Ausgestaltung von Produktionsanlagen, Zufahrtswegen und Aufspülungen sowie über die Dimensionierung der vorübergehend anzulegenden Erdwälle wurde noch nicht endgültig entschieden. Femern A/S arbeitet derzeit noch an der Optimierung sämtlicher Aspekte der Produktionsstätte.
Fertigung der Tunnelelemente
Die Betonelemente werden in einer geschlossenen Halle hergestellt, in der die Produktion wettergeschützt erfolgen kann. Jedes Element besteht aus mehreren Segmenten, die fortlaufend miteinander vergossen werden. Ist ein Segment fertig gegossen, wird es aus der Halle geschoben. Anschließend kann in der geschlossenen Halle mit der Herstellung des nächsten Segments begonnen werden. Diese Serienproduktion wird so lange fortgesetzt, bis die 217 Meter für ein Standardtunnelelement erreicht sind. Das fertige Element wird nach und nach in ein Trockendock geschoben, das dann geflutet wird, bis das Element schwimmt. Anschließend wird das Tunnelelement durch eine Schleuse in ein Becken gezogen, dessen Wasserstand dem des Fehmarnbelts entspricht. Vom Becken aus wird das Element mit Schleppbooten zur vorgesehenen Position in der Trassenführung des Tunnels bugsiert und dort abgesenkt.
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