
„Der Wettbewerb ist für uns ein wichtiger Bestandteil – nicht allein, um den günstigsten Preis zu erzielen, sondern gleichermaßen, um die Baubranche zu kreativem Denken zu bewegen und Vorschläge zu neuen und besseren Verfahren zu erhalten als bislang. Wir legen gerade letzte Hand an einen Plan an, mit dem der Umfang der einzelnen größeren Baumaßnahmen definiert wird.In Kürze haben wir also einen klaren Überblick darüber, welche und wie viele Verträge wir ausschreiben wollen“, sagt der Technische Direktor von Femern A/S, Peter Lundhus.
Femern A/S plant die Einladung interessierter Bauunternehmerkonsortien zu einer Präqualifikation im Sommer 2012. Somit wird noch vor Ende 2012 feststehen, welche Konsortien die Möglichkeit erhalten, an der Ausschreibung der Bauarbeiten im Jahr 2013 teilzunehmen.
Doch schon jetzt sollten größere Bauunternehmen und Ingenieurgesellschaften ihre Möglichkeiten im Rahmen des Vorhabens ausloten und gegebenenfalls erwägen, gemeinsam mit anderen Unternehmen Konsortien zu bilden. Denn Femern A/S rechnet damit, noch im Laufe des Septembers 2011 mit der grundlegenden Einteilung der großen Baumaßnahmen fertig zu sein.
Die von den künftigen Bauunternehmern zu verrichtenden größeren Arbeiten umfassen in groben Zügen das Ausheben des Tunnelgrabens im Meeresboden, den Bau der Tunnelelementfabrik, die Herstellung und Absenkung der Tunnelelemente, die Errichtung der Portalbauten und der Rampenanschlüsse für die Hinterlandanbindungen, den Bau der Bahnanlagen sowie sonstige technische Installationen.
Der Abschluss der Bauverträge wird für 2014 erwartet, woraufhin die Bauarbeiten beginnen können. Die für den Abschnitt von Küste zu Küste veranschlagten Baukosten belaufen sich auf insgesamt 5,5 Mrd. EUR (Preisstand: 2008). Es wird erwartet, dass die Feste Fehmarnbeltquerung im Jahr 2020 fertig gestellt ist.
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