„Ein spannender Teil der Zukunft“
Ruth und Per Larsen, St. Heddinge
„Viele werden Freude an dem neuen Bauwerk haben. Nicht nur, weil es Arbeitsplätze schafft, sondern auch, weil es mit Fertigstellung der Festen Fehmarnbeltquerung für eine ganze Menge Menschen viel einfacher werden wird, Richtung Süden zu kommen. Für Leute wie uns, die weit weg vom Tunnel wohnen, wird es eine große Hilfe sein und sicherlich auch billiger werden, wenn wir zum Beispiel nach Österreich in Urlaub fahren oder Tagesausflüge nach Deutschland machen. Und dann eröffnen sich vielleicht auch Möglichkeiten, Orte kennenzulernen, an denen wir noch nie zuvor waren. Das Bauvorhaben ist ein spannender Teil der Zukunft, auf das wir genauso gespannt sind, wie damals auf die Querung über den Großen Belt. Wir werden das verfolgen und uns für alle freuen.“
„Freundschaften über das Wasser hinweg“
Brigitte Wager, Rødby
„Die Feste Fehmarnbeltquerung ist eine Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und neue Freundschaften über das Wasser hinweg zu schließen. Außerdem ist die Querung auch für die Region wichtig. Der neue Tunnel wird nämlich nicht nur das Tor nach Skandinavien sein, sondern auch das Tor nach Lolland. Daher liegt eine große Aufgabe vor uns, nämlich Lolland attraktiver für Touristen zu machen, auch schon während der Bauphase, in der viele Menschen hierher kommen werden, um den Bau des neuen Tunnels zu verfolgen. Der persönliche Kontakt ist wichtig, damit es für die Touristen ein schönes Erlebnis wird. Wir müssen schon jetzt damit beginnen, die Kontakte und Verbindungen zu knüpfen, die dazu beitragen können, dass sich für uns alle ein Tor in eine weitere Welt öffnet.“
„Die Umwelt muss geschützt werden“
Peter Wolf, Burg
„Ich betreibe seit 16-17 Jahren ein Hotel auf Fehmarn, und die Idee von einer Festen Fehmarnbeltquerung kenne ich schon ebenso lange. Früher fiel es mir schwer, die Vorteile des Projekts zu sehen, doch in den letzten Jahren habe ich meine Meinung geändert, und jetzt sehe ich die Feste Fehmarnbeltquerung als eine große Hilfe für den Tourismus und auch für die Wirtschaft auf beiden Seiten des Belts. Eigentlich hätte ich eine Brücke bevorzugt, weil sie als Bauwerk viel spektakulärer und interessanter gewesen wäre und mehr Möglichkeiten der ästhetischen Gestaltung geboten hätte, was vielleicht auch mehr Touristen hätte anlocken können. Außerdem haben viele Menschen ein Problem mit langen Tunneln. Doch ich gehe auf jeden Fall davon aus, dass ein Tunnel für mehr Bewegung über das Wasser sorgen wird, und ich glaube auch, dass ich persönlich häufiger reisen werde. Fehmarn ist eine Urlaubsinsel, und im Sommer leben 120.000 Menschen auf der Insel. Viele von ihnen werden ganz sicher die Möglichkeit für einen Abstecher nach Dänemark nutzen, wenn wir sicherstellen, dass das mit der Festen Fehmarnbeltquerung einfacher wird. Das setzt unter anderem voraus, dass die Querung gut mit der sonstigen Infrastruktur wie der Fehmarnsundbrücke und dem Straßennetz nach Hamburg harmoniert. Für mich ist auch wichtig, dass die Umwelt in der Bauphase geschützt wird, denn auch wenn die Feste Fehmarnbeltquerung ein Vorteil für die Wirtschaft ist, so soll dies nicht auf Kosten der Umwelt erfolgen. Als Urlaubsinsel ist die Natur unser Kapital, auf das wir achten müssen.“
„Wichtig für das Gewerbe“
Dr. Wolfgang Hohner, Burg
„Ich sehe die Feste Fehmarnbeltquerung als eine Notwendigkeit, um Skandinavien und Deutschland enger miteinander zu verbinden. Die primären Vorteile des Projekts sind in meinen Augen die intensivere wirtschaftliche Zusammenarbeit und die künftige generelle Entwicklung der Region und nicht zuletzt von Fehmarn und dem Bereich um Rødby. Heutzutage siedelt sich Gewerbe häufig am Autobahnnetz an, und daher wird ein neuer und schnellerer Transportweg für die Wirtschaft in der Region wichtig sein. Doch die Feste Fehmarnbeltquerung ist ein großes Bauvorhaben, weshalb es besonders wichtig ist, dass alles zusammenpasst und sowohl lokale Interessen als auch die Verhältnisse für Radfahrer, Privatfahrten, gewerbliche Fahrten und vieles andere mehr berücksichtigt werden. In diesem Zusammenhang ist es ein Problem, dass auf der Fehmarnsundbrücke häufig starker Wind herrscht, der den Lastwagen das Befahren der Brücke erschwert, und dass sie nur zweispurig ist. Dafür muss eine Lösung gefunden werden, damit sich der Verkehr nicht hier auf der Insel staut.“
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