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Die Femern A/S schafft Arbeitsplätze

Datum: 12.10.2009
Im Jahr 2009 wurde die konkrete Planung des Vorhabens Feste Fehmarnbeltquerung in Angriff genommen. Derzeit beschäftigt das Projekt rund 300 Vollzeitmitarbeiter.

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Die Femern A/S hat inzwischen 70 Verträge über Voruntersuchungen und Planung abgeschlossen. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres beliefen sich die Ausgaben des Un-ternehmens auf 24 Mio. Euro.

Zum 1. Oktober beschäftigte die Femern A/S 60 Mitarbeiter in den Bereichen Management, Projektsteuerung und Projektplanung. Weitere rund 250 Beschäftigte sind bei Beratungs- und Bauunternehmen ausschließlich für die Femern A/S tätig.

Rein personell ist die Umweltverträglichkeitsprüfung weiterhin die größte Einzelaufgabe, an der mehr als 100 Personen arbeiten.

Etwa 75 Personen sind bei beratenden Ingenieuren an Entwurf und Planung von Brücke und Tunnel beteiligt, die geotechnischen Bohrungen und Untersuchungen beschäftigen weitere rund 50 Beschäftigte bei Bauunternehmen und Beratungsunternehmen in Anspruch.

Schließlich arbeiten auch zahlreiche Experten aus den verschiedensten Fachgebieten an dem Projekt, u. a. in Verbindung mit den Schiffsuntersuchungen und der Planung der erforderlichen Ressourcen für den Bau und den Betrieb der festen Querung.


Umweltverträglichkeitsuntersuchungen
Die Umweltverträglichkeitsuntersuchungen, mit denen die Daten für die Umweltverträglich-keitsprüfung des Projekt Feste Fehmarnbeltquerung gesammelt werden, laufen bereits seit einem Jahr. Im Laufe des Herbstes wird die Femern A/S den Entwurf ihrer Studie zur Festlegung des Untersuchungsrahmens (Scoping Report) vorlegen, in der die für die Umwelt-verträglichkeitsstudie erforderlichen Untersuchungen und Verfahren genau dargelegt sind.

Danach werden andere Behörden, Nichtregierungsorganisationen und die Öffentlichkeit von den zuständigen Behörden in Deutschland und Dänemark zur Abgabe von Stellungnahmen zu dieser Studie eingeladen. Auch die Ostseeanrainerstaaten können in Übereinstimmung mit der Espoo-Konvention eine Stellungnahmen zur geplanten Umweltverträglichkeitsprüfung abgeben. Die Umweltverträglichkeitsstudie selbst soll in rund zwei Jahren vorliegen.

Die Femern A/S hat sieben Fachbereiche festgelegt, in denen gegenwärtig Umweltverträg-lichkeitsuntersuchungen durchgeführt werden. Demzufolge hat das Unternehmen Verträge mit sieben Beratungsunternehmen abgeschlossen, die die Untersuchungen in ihrem jeweiligen Fachgebiet durchführen.

Siehe Überblick über die Umweltuntersuchungen.


Entwurf und Projektplanung
Seit dem Frühjahr arbeiten zwei Gruppen technischer Beraterteams unabhängig voneinander an der sogenannten Entwurfsplanung für eine Brücke über den bzw. einen Tunnel unter dem Fehmarnbelt. So untersuchen die beratenden Ingenieure für die Brückenvariante beispielsweise verschiedene Brückenmodelle mit unterschiedlicher Gestaltung der Fahrtrinnen, die beratenden Ingenieure für die Tunnelvariante mögliche Gestaltungsformen des Tunnelquerschnitts.

Seit dem Frühjahr arbeiten zwei Gruppen technischer Beraterteams unabhängig voneinander an der sogenannten Entwurfsplanung für eine Brücke über den bzw. einen Tunnel unter dem Fehmarnbelt. So untersuchen die beratenden Ingenieure für die Brückenvariante beispielsweise verschiedene Brückenmodelle mit unterschiedlicher Gestaltung der Fahrt-rinnen, die beratenden Ingenieure für die Tunnelvariante mögliche Gestaltungsformen des Tunnelquerschnitts.

Sowohl die Brücken- als auch die Tunnelplanung sind Teil der umfangreichen Umwelt-verträglichkeitsprüfung, d. h. der Beurteilung der Auswirkungen des Vorhabens auf die Umwelt.

Die Femern A/S hat äquivalente Untersuchungen der Brücken- und Tunnelvariante in Auftrag gegeben, um so die bestmögliche Grundlage für eine qualifizierte Entscheidung für eine der beiden Alternativen zu finden. Bei dieser Entscheidung werden sowohl Umweltschutz und Sicherheit auf See als auch die Wirtschaftlichkeit berücksichtigt.


Geotechnische Arbeiten
Die geotechnischen Bohruntersuchungen haben im Juli 2009 begonnen. Die Bohrungen an Land und auf See werden in einem zwei Kilometer breiten Korridor östlich der Fährhäfen Puttgarden und Rødby durchgeführt.

Die geotechnischen Bohruntersuchungen haben im Juli 2009 begonnen. Die Bohrungen an Land und auf See werden in einem zwei Kilometer breiten Korridor östlich der Fährhäfen Puttgarden und Rødby durchgeführt.

Bei den Bohrungen werden hochwertige Bodenproben genommen, mit deren Hilfe die Festigkeit und andere maßgebliche Bodeneigenschaften ermittelt werden können.

Insgesamt werden in den nächsten Jahren etwa 50 Bohrungen in bis zu 100 Meter Tiefe auf See und an Land, d. h. auf Fehmarn und Lolland, durchgeführt. 20 davon sind bereits abgeschlossen.

 

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Die Feste Fehmarnbeltquerung
Die Femern A/S ist mit der Aufgabe betraut, eine feste Querung zwischen Deutschland und Dänemark über den Fehmarnbelt zu entwerfen und zu planen. Das Unternehmen ist Teil der staatlichen dänischen Sund & Bælt Holding A/S, die bereits über Erfahrungen aus dem Bau der festen Querungen über den Großen Belt und den Öresund verfügt.
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