So lautet die Schlussfolgerung der Femern A/S nach gut anderthalb Jahren Vorarbeit, in denen verschiedene Alternativen untersucht wurden.
Nach genauer Untersuchung der verschiedenen Möglichkeiten kam die Gesellschaft zu dem Ergebnis, dass der Trassenführungskorridor östlich der Fährhäfen Menschen, Umwelt und Sachgüter am wenigsten belastet. Daher bilden die Trassenführungen in diesem Korridor die Grundlage der weiteren Planungsarbeit. Der Korridor für die Querung von Küste zu Küste ist ca. 1200 m breit.
Die Vorschläge zur Trassenführung im Korridor beziehen sich auf die beiden von Femern A/S im November 2010 veröffentlichten Entwurfsplanungen für eine Brücke bzw. einen Tunnel. Die genaue Trassenführung des Projektes wird endgültig festgelegt, wenn der Planfeststellungsbeschluss in Deutschland vorliegt und das dänische Parlament ein entsprechendes Baugesetz verabschiedet hat. Dies wird voraussichtlich 2013 der Fall sein.
Insgesamt wurden 20 mögliche Trassenführungen für einen Tunnel und 16 für eine Brücke untersucht. Femern A/S hat mögliche Alternativen in einem ca. 4 bis 7 km breiten Bereich des Fehmarnbelts zwischen Dänemark und Deutschland untersucht, d.h. sowohl östlich als auch westlich der beiden Fährhäfen Puttgarden und Rødbyhavn.
Die Untersuchungen in diesem Bereich umfassten auch einige Kilometer landeinwärts auf Lolland und Fehmarn, dort wo die feste Querung in das bestehende Straßen- und Schienennetz eingebunden werden soll.
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