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19 Standorte wünschen sich Produktionsstätte für die Feste Fehmarnbeltquerung

Datum: 10.02.2011
Es besteht großes Interesse daran, Standort für die kommenden Produktionsstätten für einen Fehmarnbelttunnel oder eine -brücke zu sein. 19 Städte oder große Häfen haben gegenüber Femern A/S ihr Interesse bekundet.

Femern A/S wird in den kommenden Monaten mit jedem einzelnen Standort Gespräche führen, um eine ganze Reihe von technischen Fragen zu klären. Hierzu gehören Größe und Eignung der Flächen, Wassertiefe, Umweltaspekte, Infrastruktur des Hinterlands, Nachbarschaftsverhältnisse u. v. m.

„Die Planung sowohl der Tunnel- als auch der Schrägkabelbrückenlösung ist weit fortgeschritten, und wir kennen jetzt viel mehr Details zu den Umweltaspekten des Projekts. Wir wissen auch mehr bezüglich der Details zu den Anforderungen, die an die Produktionsstätten gestellt werden. Daher sind wir jetzt in der Lage dazu, mit den einzelnen Häfen über ihre Eignung als Produktionsstätte für Tunnel- bzw. Brückenelemente zu sprechen“, sagt der Technische Direktor von Femern A/S, Peter Lundhus.

Auch wenn der Absenktunnel die Vorzugslösung für eine Feste Fehmarnbeltquerung ist, wird die Umweltbewertung der Brückenlösung fortgeführt. Daher müssen die Umweltaspekte für die Produktionsstätten sowohl für eine Brücke als auch für einen Tunnel weiter untersucht werden. Die endgültige Wahl der Lösung erfolgt erst im Zusammenhang mit der Verabschiedung eines Baugesetzes in Dänemark und des Planfeststellungsverfahrens in Deutschland.

Die 19 Orte, die Interesse an einer Produktionsstätte bekundet haben, sind in Dänemark Grenå, Kalundborg, Kopenhagen (Freihafen), Nyborg, Odense/Lindø, Orehoved (Guldborgsund), Spodsbjerg, Stigsnæs, Südlollands Küste (Rødbyhavn), Vordingborg und Aabenraa sowie der Hafen von Malmö in Schweden. In Deutschland haben Kiel, Lübeck, Rendsburg und Rostock ihr Interesse bekundet, in Polen Gdanśk, Świnoujście und Szczecin.

Ferner haben Nakskov und Bandholm (Dänemark) geäußert, dass sie für die Bauunternehmen gern Kaianlagen und Land für die Servicehäfen zur Verfügung stellen würden.

Welche Orte sich letzten Endes, auch aus planerischen Gegebenheiten, als am geeignetsten erweisen, wird sich im Laufe des Jahres 2011 zeigen.

 

Weitere Informationen zu den Anforderungen an Produktionsstätten und zum weiteren Verfahren finden Sie unter www.femern.de

Für weitere Fragen kontaktieren Sie bitte Inga Karten, Pressesprecherin Deutschland:

Tel.: + 49 30 28 87 65 999
Mobil: + 49 173 29 14 250
E-Mail: ikn@femern.de

 

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Die Femern A/S ist mit der Aufgabe betraut, eine feste Querung zwischen Deutschland und Dänemark über den Fehmarnbelt zu entwerfen und zu planen. Das Unternehmen ist Teil der staatlichen dänischen Sund & Bælt Holding A/S, die bereits über Erfahrungen aus dem Bau der festen Querungen über den Großen Belt und den Öresund verfügt.
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