Die Hälfte aller Dänen (46 Prozent) sagen, dass sie der festen Querung gegenüber positiv eingestellt sind. 36 Prozent stehen dem Projekt neutral gegenüber und nur 17 Prozent betrachten die Querung kritisch. Bei einem Verhältnis von knapp 3 zu 1 sind die Anhänger des Projekts gegenüber den Kritikern damit deutlich in der Überzahl. In Norddeutschland stehen die meisten Menschen der Fehmarnbeltquerung neutral gegenüber (46 Prozent). Doch auch hier befürwortet ein Drittel aller Befragten (33 Prozent) das Projekt, während es von 19 Prozent negativ betrachtet wird.
Bei der Frage nach dem wirtschaftlichen Impuls durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze ist der Zuspruch nördlich wie südlich des Belts noch stärker. Mehr als die Hälfte aller Norddeutschen (56 Prozent) und drei Viertel der Dänen (74 Prozent) glauben, dass durch die Querung mehr neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden. Bei der Frage nach dem Einfluss auf die Entwicklung der Region sind die Norddeutschen positiver eingestellt als die Dänen. 72 Prozent der Norddeutschen und 66 Prozent der Dänen sind von einem positiven Einfluss überzeugt.
Der Grad der Informiertheit über das Projekt ist weiter gestiegen: Waren es 2010 36 Prozent in Norddeutschland und 30 Prozent in Dänemark, die sich gut über das Projekt informiert fühlten, sind es aktuell 40 Prozent auf deutscher und 38 Prozent auf dänischer Seite.
Der Leiter der Unternehmenskommunikation bei Femern A/S, Ajs Dam, freut sich über den Zuspruch, der im Vergleich zu den Vorjahren noch einmal gestiegen ist: „Es ist schön zu sehen, dass die Feste Fehmarnbeltquerung bei vielen Menschen in der Region auf Zustimmung stößt. Wir wollen auch weiterhin umfassend über das Projekt informieren und den Dialog mit der Bevölkerung suchen. Diese Zahlen sind dabei eine zusätzliche Motivation für uns.“
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