Der Vorstandsvorsitzende der Femern A/S, Leo Larsen, zeigt sich erfreut über diese politische Absichtserklärung: „Wir freuen uns über den politischen Rückhalt für unsere Empfehlung, die Feste Fehmarnbeltquerung als Absenktunnel zu realisieren. Mit dieser Entscheidung hat Femern A/S einen wichtigen Meilenstein bei der Planung der Festen Fehmarnbeltquerung erreicht. Unsere Entwurfsplanungen basieren auf einem sehr gründlichen, technischen Fundament, und jetzt konzentrieren wir uns darauf, sicherzustellen, dass das Projekt die entsprechenden Genehmigungen erhält.“
In diesem Jahr erarbeitet Femern A/S die Grundlage für eine Umweltverträglichkeitsstudie, die von den zuständigen Behörden in Deutschland und Dänemark gemäß jeweiliger nationaler Praxis geprüft wird.
Parallel hierzu wird in Deutschland das Planfeststellungsverfahren zur Genehmigung des Projektes vorbereitet. Das Unternehmen arbeitet dazu einen Antrag auf Planfeststellung an die deutschen Behörden aus. Der Antrag wird gemäß deutscher Vorgaben Dokumentationen für drei Alternativen enthalten. In diesem Fall sind dies ein Absenktunnel, eine Schrägkabelbrücke und eine sogenannte Nullvariante, d. h. ein fortgesetzter Fährbetrieb zwischen Rødbyhavn und Puttgarden.
Nach dem Abschluss der Planungen der Festen Fehmarnbeltquerung wird dem dänischen Parlament ein Baugesetz zur Abstimmung vorgelegt. Die finale Entscheidung für Tunnel oder Brücke wird erst nach Abschluss aller Untersuchungen durch das dänische Parlament und den deutschen Planfeststellungsbeschluss getroffen.
2014 wird der erste Spatenstich zu einem der größten Bauprojekte Europas erfolgen können. Die Feste Fehmarnbeltquerung wird voraussichtlich 2020 für den Verkehr eröffnet.
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