Dänen und Norddeutsche einig:
Feste Beltquerung positiv für Entwicklung der Region
Neue Umfrage zeigt öffentliche Unterstützung für die Feste Fehmarnbeltquerung
Eine Mehrheit der Norddeutschen und Dänen hat eine positive oder neutrale Meinung zur geplanten festen Querung über den Fehmarnbelt. Sie glauben, dass sie der Entwicklung der Region nutzen wird. Dies ergibt eine Umfrage, die 'tns infratest' im Auftrag der Femern A/S durchgeführt hat.
Im März und April wurden in der repräsentativen Umfrage zur Wahrnehmung der Festen Fehmarnbeltquerung in Norddeutschland (Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern) sowie in Dänemark jeweils 1000 Leute befragt.
Die Ergebnisse der Umfrage sind insgesamt positiv. In Norddeutschland sehen 30 Prozent das Projekt positiv oder eher positiv, in Dänemark sind es 42 Prozent. In beiden Ländern ist ein großer Teil der Bevölkerung neutral (43 Prozent in Norddeutschland, 36 Prozent in Dänemark).
Auf beiden Seiten des Fehmarnbelts ist man sich der Chancen einer festen Querung bewusst. In Dänemark wie in Norddeutschland sind die Menschen der Meinung, dass die feste Verbindung gut für die Entwicklung der Öresundregion bzw. Norddeutschlands ist (61 Prozent Zustimmung in Dänemark, 60 Prozent Zustimmung in Norddeutschland). Sie wird als gute Investition in zukünftige Infrastruktur gewertet.
In beiden Ländern gibt es jedoch noch einen hohen Informationsbedarf: Sowohl 69 Prozent der Dänen als auch der Norddeutschen fühlen sich nicht ausreichend informiert. Ein zentrales Anliegen der Femern A/S ist es daher, der Bevölkerung ausführliche Informationen zur Verfügung zu stellen. Im Sommer 2009 werden Informationszentren auf der deutschen Seite in Burg auf Fehmarn und im dänischen Rødbyhavn auf Lolland eröffnet, um den Menschen vor Ort eine direkte Informationsmöglichkeit zu bieten.
Kontakt:
Dänemark |
Deutschland |
Karsten Holmegaard (Presse) |
Inga Karten (Presse) |
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