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Geotechnische Messungen abgeschlossen

Datum: 02.12.2008
Die geotechnischen Untersuchungen für die feste Fehmarnbeltquerung sind für dieses Jahr abgeschlossen.

Die Femern A/S hatte im Zeitraum 16.–24. November die erforderlichen geoelektrischen Messungen an Land auf deutscher Seite durchgeführt und ist nun bereit, in die Planung der im nächsten Sommer beginnenden Probebohrungen einzusteigen.

„Wir haben die Messungen wie geplant durchgeführt und konnten befriedigende Ergebnisse mit nach Hause nehmen. Die Arbeit verlief problemlos, wobei wir uns sehr über das große Verständnis gefreut haben, das uns von Seiten der Grundstückseigentümer entgegengebracht wurde, deren Grundstücke von unseren Mitarbeitern mit Messausrüstung begangen werden mussten“, sagt Jens Kammer, Projektmanager der Femern A/S.

Das Ergebnis der jetzt abgeschlossenen geoelektrischen Messungen wird nun zusammen mit bereits früher durchgeführten seismischen Untersuchungen zeigen, wo die Probebohrungen im kommenden Sommer angesetzt werden. An Land werden in Deutschland und Dänemark fünf oder sechs Punkte bestimmt, an denen Bohrungen bis in 100 Meter Tiefe unter der Erdoberfläche durchgeführt werden.

Wenn die Ergebnisse dieser Bohrungen im Laufe des Jahres 2009 vorliegen, wählt die Femern A/S ein etwa 2.000 m2  großes Gelände (entspricht etwa zwei bis drei Eigenheimgrundstücken) aus, auf dem dann Feldversuche in größerem Maßstab durchgeführt werden.

Diese Feldversuche sollen zeigen, wie der Untergrund die Last der künftigen Verkehrsanlage ohne störende Setzungserscheinungen aufnehmen kann und in welchem Ausmaß Pfahlgründungen erforderlich werden, die tief in den Untergrund reichen.

Entscheidend für das künftige Bauvorhaben ist, dass die Ingenieure im Voraus präzise Detailkenntnisse über die Erdschichten erlangen, auf denen das Bauwerk gegründet sein soll. Gleichzeitig wird das Ergebnis der geotechnischen Untersuchungen einen wesentlichen Teil der Grundlage für die Entscheidung zur endgültigen Linienführung der Querung darstellen.

Die Gesamtkosten der geotechnischen Untersuchungen werden mit ca. 40 Millionen Euro veranschlagt.

Nähere Auskunft erteilt auf Anfrage Jens Kammer, Projektmanager der Femern A/S unter der Telefonnummer + 45 33 41 63 09.

 

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