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Neues System soll Höhen der Fehmarnbeltquerung festlegen

Datum: 05.03.2009
Die feste Fehmarnbeltquerung muss mit höchster Sicherheit und Präzision vor Augen geplant und gebaut werden – buchstäblich millimetergenau.

Deshalb leitet die Femern A/S jetzt in Zusammenarbeit mit deutschen und dänischen geodätischen Instituten die Einrichtung eines besonderen Höhenfestlegungssystems für den Querungsbau ein.

Heute bestehen Unterschiede von 2 – 5 cm in den Höhenmessungen von Lolland und Fehmarn. Der Grund liegt in unterschiedlichen Systemen in Dänemark und Deutschland. Durch das neue, von seiner Auslegung her einzigartige Positionssystem für den Fehmarnbelt wird volle Übereinstimmung in den Höhenmessungen für das Vorhaben und auf den Inseln Lolland und Fehmarn gewährleistet.

Der erste Schritt ist eine Besichtigung der bestehenden Festpunkte auf Fehmarn zwischen Puttgarden und Burg und auf Lolland zwischen Holeby und Rødbyhavn. Typisch treten die Festpunkte in der Form eines an einem Gebäude befestigten Metallbolzens auf.

Es sind Mitarbeiter des dänischen Kartographischen Landesamts (Kort & Matrikelstyrelsen), die die Arbeiten in beiden Ländern ausführen – in Deutschland im Auftrag der deutschen Behörden.

Bei der Begehung am 10. und 11. März 2009 werden die Techniker den Zustand der Festpunkte und deren Verfügbarkeit kontrollieren. Im Zeitraum 24. – 31. März 2009 laufen dann Kontrollvermessungen der Punkte. Diese Aufgabe wird von einer Kolonne von vier Fahrzeugen aus bewerkstelligt.

In Konsequenz der Kontrollvermessungen werden eine Reihe neuer Festpunkte zu beiden Seiten des Fehmarnbelts identifiziert und eingerichtet.

Vier der neuen Punkte – je zwei auf jeder Seite des Fehmarnbelts – funktionieren als Referenzstationen, die GPS-Positionssignale (Global Positioning System) empfangen, korrigieren und weitersenden. So können sichere und präzise Ortsbestimmungen für die kommenden Bauarbeiten vermittelt werden. Jede Referenzstation wird auf einer kleinen, eingezäunten Fläche platziert und tritt als auf einem Betonpfahl montierter Sender/Empfänger in Erscheinung. Die Sendestärke ist mit der eines Mobiltelefons vergleichbar.

Die einleitenden Planungsarbeiten für die Fehmarnbeltquerung erstrecken sich über die kommenden drei bis vier Jahre, bevor die eigentlichen Bauarbeiten beginnen können.

Die feste Fehmarnbeltquerung soll im Jahr 2018 fertiggestellt sein.

Kontakt für eventuelle Anfragen: Project Manager Jens Kammer, Femern A/S Tel. + 45 33 41 63 09.

 

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