Femern A/S wird das gesamte Bauvorhaben deswegen in mehrere große Bauverträge aufspalten, die international ausgeschrieben werden. Eine Ausschreibung gewährleistet den bestmöglichen Wettbewerb zwischen den Bauunternehmerkonsortien, die ein Angebot abgeben werden.
Dieser Wettbewerb ist ein wichtiger Bestandteil des Projekts Feste Fehmarnbeltquerung, nicht allein, um den günstigsten Preis zu erzielen, sondern gleichermaßen, um die Baubranche zu kreativem Denken zu bewegen und Vorschläge zu neuen und besseren Verfahren zu erhalten als bislang.
Femern A/S plant die Einladung interessierter Bauunternehmerkonsortien zu einer Präqualifikation im Herbst 2012. Somit wird 2013 feststehen, welche Konsortien die Möglichkeit erhalten, an der Ausschreibung der Bauarbeiten teilzunehmen.
Die von den künftigen Bauunternehmern zu verrichtenden größeren Arbeiten umfassen in groben Zügen das Ausbaggern des Meeresbodens, den Bau der Tunnelelementfabrik, die Herstellung und Absenkung der Tunnelelemente, die Errichtung der Portalbauten, die Rampenanschlüsse an die Hinterlandanbindungen, den Bau der Bahnanlagen sowie sonstige technische Installationen.
Der Abschluss der Bauverträge wird für 2015 erwartet, woraufhin die Bauarbeiten beginnen können. Die für den Abschnitt von Küste zu Küste veranschlagten Baukosten belaufen sich auf insgesamt 5,5 Mrd. EUR (Preisstand: 2008).