Neben dem eigentlichen Absenktunnel am Meeresboden verlangt diese Variante zwei Anschlussrampen (Zufahrten) an Land. Zur Aufrechterhaltung der Luftqualität während des Betriebs und im Falle eines Feuers können erforderlichenfalls ein oder zwei Lüftungsinseln im Fehmarnbelt angelegt werden.
Die Tunnelvariante wird unter Berücksichtigung der neuesten Bauverfahren und Grundregeln für Lüftung und Sicherheit untersucht. Dank des Einsatzes der modernsten Verfahren für die Herstellung der Elemente des Absenktunnels können maßgebliche Parameter wie Zeit, Finanzen und Qualität optimiert werden.
Der Entwurf der Lüftungsanlage für den Straßenverkehr – wichtig für sowohl die Gesundheit als auch die Sicherheit der Benutzer – in dem rund 20 Kilometer langen Absenktunnel stellt technisch gesehen eine große Herausforderung dar.
Moderne Fahrzeuge belasten die Umwelt weit weniger als früher, außerdem werden die Umweltschutzanforderungen an die Automobilindustrie in den nächsten Jahren wahrscheinlich weiter verschärft. Verglichen mit den heutigen Grundregeln für derartige Anlagen bedeutet dies, dass ein Tunnel länger gebaut werden kann, ohne dass die Grenzwerte zum Schutz der Gesundheit dadurch überschritten werden.
In den letzten Jahren ist es in mehreren Ländern zu schweren Unfällen in Tunneln gekommen. Das führte zu verschärften Bedingungen für Planung und Nutzung, um die Verkehrssicherheit in den Tunneln auch in Zukunft zu gewährleisten. Die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse fließen selbstverständlich in ein entsprechendes Vorhaben am Fehmarnbelt ein.
Der fertige Tunnel wird im Meeresboden liegen, so dass Schiffsverkehr, Wasserströmung und Salzgehalt nur minimal beeinflusst werden.
Sämtliche Grafiken sind beispielhafte Illustrationen von der Feasibility-study, die mögliche technische Lösungen darstellen, aber keinesfalls bereits als abschließende Varianten gesehen werden dürfen.