Das Projekt

Baustellen für Rampenbereiche auf Fehmarn und Lolland

An den Rampen der Brückenverbindungen nach Fehmarn und Lolland müssen Baustellen eingerichtet werden, die in unmittelbarer Nähe der Bauarbeiten liegen werden. Die Rampen und Dämme werden zwar bestehende Straßen kreuzen, der Zugang zu bestehenden Stand-orten an Land wird für die Anwohner aber während der gesamten Bauphase gewährleistet.

Die Rampen und Dämme werden zwar bestehende Straßen kreuzen, der Zugang zu bestehenden Stand-orten an Land wird für die Anwohner aber während der gesamten Bauphase gewährleistet.

Die erforderliche Flächengröße ist in den Prinzipskizzen weiter unten dargestellt. Die Baustellen sollten zur Anlieferung von Produktionsmaterialien wie Zuschlagstoffen für die Betonherstellung, Schalung, Bewehrung, Personal und Ausrüstung für die Produktion gut erreichbar sein. Materiallieferungen erfolgen sowohl vom Land aus per Lkw als auch vom Meer aus, wobei der überwiegende Teil der benötigten Materialien voraussichtlich per Schiff angeliefert wird.

Die Arbeiten werden etwa sechs Jahre dauern. Als erstes werden die Baustellen und Zufahrtswege eingerichtet. In diesem Zeitraum ist das Betriebsaufkommen relativ gering, es werden weniger Arbeitskräfte benötigt, der Verkehr zu und von der Baustelle ist begrenzt. Nach Einrichtung der Baustellen und dem Baubeginn nimmt der Betrieb zu. Die Hochphase wird drei bis vier Jahre andauern. Nach dem Abschluss der Bauarbeiten geht das Betriebsaufkommen zurück, die Baustellen werden demontiert und das Gelände in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt.

Die Baustellen werden so angelegt, dass sie alle örtlichen Umweltvorschriften für Lärm, Staub und Erschütterungen erfüllen. Normalerweise werden Arbeiten nur tagsüber durchgeführt. Es ist jedoch absehbar, dass manchmal Lärm verursachende Arbeiten rund um die Uhr stattfinden werden. Dies wird nur gelegentlich geschehen. Staub ist nicht akzeptabel und Lärm wird im zugelassenen Rahmen gehalten. Die erwarteten Anforderungen für die Baustelle an den Rampenbereichen sind wie folgt:

  • Wasser: Es wird angenommen, dass der maximale Wasserverbrauch 20 bis 30 m3 pro Tag beträgt (unter der Voraussetzung, dass der Beton hauptsächlich außerhalb der Baustelle hergestellt wird).
  • Abwasser: Die durchschnittliche Abwassermenge wird 15 bis 20 m3 pro Tag betragen.
  • Strom: Voraussichtlich 250 kVA.
  • Lkw-Verkehr: Täglich werden etwa fünf bis zehn Lkw zur Baustelle fahren. Es wird angenommen, dass die Materialien für den Beton (Sand, Kies und Zement) über den Seeweg zur Baustelle geliefert werden.
  • Lärm: Es wird erwartet, dass die Lärmschutzgrenzen für Schwerindustrie eingehalten werden.
  • Staub: Es wird erwartet, dass die Auftragnehmer die nötigen Vorkehrungen treffen, um sicherzustellen, dass Staub keine Umweltprobleme verursacht (zum Beispiel durch Bewässern und Säubern der Produktionsstätte).

Der örtliche Verkehr und die Nutzung von Bereichen außerhalb der Baustellen werden voraussichtlich nur in geringem Maße beeinträchtigt.

Grundrissbeispiel Rampenbereich, Baustelle mit Arbeitshafen für die Brücke  
Baustellen

Weiter Informationen finden Sie in dem Bericht:

Beschreibung möglicher Baustellen – Puttgarden und Rødbyhavn, pdf

Timeline

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