Das Brückenbauwerk wird daher in einzelne Segmente unterteilt, um den Transport zum endgültigen Standort zu ermöglichen. Die Pfeiler und Caissons (Senkkästen) für die Pfeiler sollen an Land einzeln betoniert werden. Das Brückentragwerk wird entsprechend dem Abstand zwischen den Pfeilern ebenfalls in Segmente unterteilt. Die Fundamente für die Pylonen der Hochbrücke werden an Land gegossen und zum endgültigen Standort vor der Küste transportiert, wo die Pylonen dann direkt vor Ort betoniert werden.
Die Produktionsstätten liegen höchstwahrscheinlich in einiger Entfernung vom Trassen-verlauf und müssen sich nicht auf den Inseln Fehmarn oder Lolland befinden.
Bei dieser Bauweise werden Arbeitshäfen sowie kleinere Baustellen auf Fehmarn oder Lolland erforderlich sein in der Nähe der Punkte, an denen die feste Querung die deutsche bzw. dänische Küste erreicht. Von dort aus werden Materialien und Arbeitskräfte per Schiff zu den Baustellen auf See gebracht.
Die Brücke ist – nach Planungsstand – unterteilt in eine 9.300 Meter lange nördliche Vorlandbrücke von dänischer Seite bis zur Hochbrücke, eine 3.300 Meter lange Hochbrücke über die näher zur deutschen Küste verlaufende Fahrrinne sowie eine 6.000 Meter lange südliche Vorlandbrücke von der Hochbrücke bis zur deutschen Küste.