Das Projekt

Anforderungen und Wünsche bezüglich der Rahmenbedingungen für Produktionstätten

Die folgenden Rahmenbedingungen für Produktionsstätten gelten für Tunnel- und für Brückenproduktionsstätten. Die folgenden Zahlen sind ausschließlich als allgemeine Richtwerte zu betrachten.

Die Schiffe für die Lieferung des Materials für die Betonproduktion sind schätzungsweise 100 bis 150 Meter lang und ca. 7.000 bis 10.000 Tonnen schwer. Die erforderliche Wassertiefe beträgt sechs Meter beim Bau einer Brücke und zehn Meter beim Bau eines Tunnels.

Das Produktionsstättenlager hat eine Größe von schätzungsweise 15.000 m2. In etwa dieselbe Fläche wird zusätzlich notwendig sein für die Lagerung von Ausrüstung. Die angenommene Lagergröße für das Betonwerk beträgt 5.000 m2. Alles in allem also geschätzte 35.000 m2.

Die Unterbringung der Arbeiter hängt von der Entfernung zur nächsten Ortschaft/Stadt ab. Derzeit wird angenommen, dass ein Teil des Personals auf dem Gelände der Produktionsstätte wohnen wird.

Ein spezieller Hubschrauberlandeplatz auf dem Produktionsstättengelände ist nicht vorge-
sehen. Aufgrund der Größe und der Gestaltung der Anlagen wird erwartet, dass dort im Notfall ein Hubschrauber landen kann.

Die besonderen Anforderungen an den Untergrund sind die normalen Fundamentanfor-
derungen ohne Boden aus Ton und Schluff. Bestimmte Flächen werden schwer belastet (100 kN/m2), weshalb in diesen Bereichen auftretende Bodensenkungen und Verformungen minimiert werden müssen.

Material wird auch mit Lastwagen zur Baustelle transportiert. Die Zufahrtsstraßen werden von Lastwagen mit maximaler Zuladung stark beansprucht. Sind die Straßen für solche Lasten nicht ausgelegt, müssen sie verstärkt werden. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Lastwagen den jeweiligen nationalen Straßenzulassungsbestimmungen genügen.

Eine in der Nähe der Produktionsstätte verlaufende Eisenbahntrasse kann für die Anlieferung von Material (z. B. Stahlbewehrung) genutzt werden. Dadurch kann die Zahl der Lastwagentransporte reduziert werden.

Es wird angenommen, dass sich auf dem Gelände der Produktionsstätte eine Umspannstation befindet, die an das Stromnetz (10 bis 20 kV) angeschlossen werden muss.

Ein Zugang zur kommunalen Wasserversorgung und Abfallentsorgung dürfte vermutlich ausreichen.

Produktionsstätten

Weiter Informationen finden Sie in dem Bericht:

Beschreibung möglicher Produktionsstätten, pdf

Der Schwimmkran 'Svanen' platziert einen Pfeiler der Öresundbrücke. Foto: Øresundsbron.  

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