Die Region

Wirtschaftliche Verhältnisse in der Region

Bruttoregionalprodukt
Im Jahr 2006 betrug das BRP (Bruttoregionalprodukt) der Region insgesamt 331.697 Millionen EUR (unter Miteinbeziehung des gesamten Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern). Das BRP des dänischen Teils der Region betrug 107.610 Millionen EUR. Das BRP des deutschen Teils betrug 187.628 Millionen EUR und das BRP des schwedischen Teils 36.459 Millionen EUR.

Die Einwohner der Region sind wesentlich wohlhabender als der Durchschnitt der EU-Bürger. Das durchschnittliche BRP pro Einwohner betrug 2006 für die gesamte Region 34.100 EUR. Mecklenburg-Vorpommern war das Teilgebiet mit dem niedrigsten BRP pro Einwohner (19.200 EUR). Hamburg und Kopenhagen waren mit etwa 50.000 EUR die Teilgebiete mit dem höchsten BRP pro Einwohner. Im Vergleich hierzu lag im Jahr 2007 das durchschnittliche Bruttonationalprodukt in der EU bei 24.800 EUR.

 Arbeitsmarkt
2008 betrug die Anzahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter in der Region 5,3 Millionen, von denen, wenn das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern in seiner Gesamtheit in die Berechnungen einbezogen wird, knapp 400.000 arbeitslos waren. Für die gesamte Region entspricht dies einem durchschnittlichen Anteil an Arbeitslosen von 7,4 Prozent. Die Arbeitslosigkeit ist im dänischen Teil der Region niedriger als im schwedischen und deutschen Teil. Im Vergleich mit den anderen Gebieten der Region war Mecklenburg-Vorpommern 2008 das Gebiet mit der höchsten Arbeitslosenquote (14,6 Prozent). In der Region Seeland liegt die Arbeitslosigkeit bei 3,2 Prozent.

Wirtschaftsbereiche
Bei weitem die meisten Einwohner der Region, 3,9 Millionen, waren 2007 im Dienstleistungsbereich beschäftigt, besonders im Bereich der öffentlichen und privaten Dienstleistungen. Ein sehr geringer Anteil arbeitete im primären Sektor wie z. B. der Landwirtschaft. Mecklenburg-Vorpommern (3,9 Prozent), Schleswig-Holstein (3,2 Prozent) und die Region Seeland (3,7 Prozent) waren die Gebiete mit dem höchsten Anteil an Beschäftigten in den Bereichen Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei. Hamburg ist das große Finanzzentrum der Region. In dem Stadtstaat waren 27 Prozent der Erwerbstätigen in den Bereichen Finanz- und Geschäftsdienstleistungen beschäftigt. Auch die dänische Hauptstadtregion hat in diesem Bereich viele Beschäftigte zu verzeichnen. Hier arbeiteten 22,3 Prozent im Bereich Finanz- und Geschäftsdienstleistungen.

Import/Export
Zwischen den drei Staaten der Region besteht bereits ein umfangreicher Warenverkehr: Deutschland ist der größte Handelspartner Schwedens und Dänemarks, sowohl beim Export als auch beim Import. Dänemark und Schweden stehen in der Liste der Handelspartner Deutschlands nicht ganz so weit vorne, gehören aber immer noch zu den 20 Ländern, mit denen Deutschland den meisten Handel treibt. Der deutsche Teil der Region importierte im Jahr 2008 Waren im Wert von knapp 4,3 Milliarden EUR aus Dänemark und exportierte Waren im Wert von ca. 2,2 Milliarden EUR nach Dänemark. Der Wert der Importe aus Schweden betrug 2,3 Milliarden EUR während der deutsche Teil der Region Waren im Wert von 1,2 Milliarden EUR nach Schweden exportierte.  

 

Video: Eine neue Region entsteht
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