Umwelt & Verkehr

Mögliche Umweltauswirkungen

Die wichtigsten Umweltauswirkungen des Abschnitts von Küste zu Küste lassen sich nach derzeitigem Stand des Wissens wie folgt zusammenfassen:

Eine feste Verbindung kann aufgrund der  Brückenpfeiler bzw. der möglichen Lüftungsinsel(n) zu einer geringfügigen Behinderung der Strömungsverhältnisse in der Ostsee und zu lokalen Auswirkungen auf die Vermischungseffekte des Wassers im Fehmarnbelt führen. Mögliche Auswirkungen auf die Strömungsverhältnisse sind so gering, daß sie nicht messbar sind und müssen mit Computermodellen berechnet werden. Diese Auswirkungen gehören zu den wichtigsten Sachverhalten, die in zukünftigen Untersuchungen detailliert geklärt werden müssen.

Auch wenn er nicht behördlich als Vogelschutzgebiet gemäß EG-Vogelschutz-Richtlinie ausgewiesen ist, stellt der Fehmarnbelt ein bedeutendes Vogelgebiet dar, in dem sich die Zugrouten von Landvögeln (Südwest-Nordost) und Wasser­vögeln (West-Ost) kreuzen. Die wichtigsten Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiete sind weit von der geplanten Bauzone entfernt. Entsprechend den vorläufigen Ergebnissen des Vogelgutachtens kann das Ausmaß eines Kollisionsrisikos mit der Brücke als recht gering eingeschätzt werden, und die Vogelpopulationen werden als solche hierdurch nicht gefährdet. In nachfolgenden Gutachten sollen detailliertere Untersuchungen zu Art, Anzahl und Empfindlichkeit von Zugvögeln Aufschluss über mögliche Auswirkungen geben. Unabhängig davon werden durch die bauliche Gestaltung und technische Maßnahmen etwaige Auswirkungen weiter vermindert.

Während der Bauphase ergeben sich im engeren Bereich der Baumaßnahmen Auswirkungen auf Flora und Fauna des Meeres und Meeresbodens. Die Auswirkungen werden allerdings überwiegend vorübergehender Natur sein (3 – 4 Jahre) und sich auf kleinere Bereiche um die möglichen Brückenpfeiler beschränken. Dank sorgfältiger Planung und Überwachung werden im Meer bereits in wenigen Kilometern Entfernung von der Baustelle keine Auswirkungen mehr nachweisbar sein. Die Brückenpfeiler/Pylone verursachen einen dauerhaften Verlust von Lebensräumen des Meeresbodens.

Die Emissionen von Luftschadstoffen wie z.B. CO2 werden durch die feste Verbindung wesentlich reduziert, falls der emissionsintensive Fährbetrieb eingestellt wird. Dies gilt kurz- wie langfristig und trotz Verkehrszunahme auf der Fehmarnbeltquerung.

 

Umwelt

Auf unser Umwelt-Website erhalten Sie ausführliche Informationen über den möglichen Umwelteinfluss der festen Querung

femernumwelt.de

Environment_foto

CO2-Emissionen

Fixed Link across the Fehmarn Belt - effects on emissions to air, pdf (624 KB) auf Englisch.

Weitere Studien zum Projekt finden Sie unter Dokumente.

Infozentren zur festen Querung

In unseren Infozentren zur Festen Fehmarnbeltquerung in Burg auf Fehmarn und in Rødbyhavn auf Lolland können Sie sich über verschiedene Aspekte des Projektes informieren.

Weitere Informationen zu den Infocentren finden Sie hier.

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