April 2012
Im April hat Femern A/S einen überarbeiteten Zeitplan veröffentlicht. Grund für die Verzögerung ist die Tatsache, dass sich der Genehmigungsprozess für ein so großes grenzübergreifendes Bauprojekt in Deutschland und Dänemark als noch komplexer erwiesen hat als zunächst angenommen.
Siehe Behördliche Genehmigungen erfordern mehr Zeit
August 2011
Im August 2011 hat Femern A/S eine überarbeitete Kostenschätzung und einen überarbeiteten Zeitplan für den Absenktunnel ausgearbeitet. Dies geschah als Folge eines Beschlusses vom Juni 2011, Rødbyhavn als Standort der Produktionsstätte für den Tunnel zu wählen.
Siehe Konsolidierte Kostenschätzung, August 2011
Siehe Überarbeiteter Zeitplan für das Fehmarnbeltprojekt von Küste zu Küste, August 2011
Juni 2011
Im Juni 2011 erhöhte der Haushaltsausschuss des dänischen Parlaments den Etat für die Planung der Festen Fehmarnbeltquerung. Im Rahmen dieser Erhöhung wurden Finanzmittel für Aufgaben, die ursprünglich erst für die Bauphase vorgesehen waren, bereits für die Planungsphase freigegeben. Daher hat Femern A/S nun begonnen, die Ausschreibung der Hoch- und Tiefbauarbeiten vorzubereiten und ein VTS-System zu planen, das den Schiffsverkehr in der Bauphase überwachen kann.
Der Etat für die Planungen liegt bei 376 Mio. EUR, die Kostenschätzung für das gesamte Querungsbauwerk einschließlich der zugehörigen Rampen- und Anschlussbereiche an Land bei 5,5 Mrd. EUR (jeweiliger Preisstand: 2008). Diese Investition – einschließlich der dänischen Hinterlandanbindungen – wird durch die Nutzergebühren voraussichtlich in etwa 39 Jahren zurückgezahlt sein. Die Kredite für das Querungsbauwerk als solches inklusive der Rampen und Anschlussbereiche werden in ca. 33 Jahren abbezahlt sein.
Siehe Schriftstück 149 des Haushaltsausschusses, 23.06.11
Juni 2011
Am 1. Juni 2011 schlossen sich die dänischen Politiker der Empfehlung von Femern A/S an, die Produktionsstätte für Tunnelelemente nach Rødbyhavn zu legen. Die Wahl von Rødbyhavn zu diesem frühen Zeitpunkt in der Planung ist eine Konsequenz einer neuen Vorgabe der EU, nach der alle wesentlichen Teile des Projekts, hierunter die Produktionsstätten, als integrierter Teil in die Umweltverträglichkeitsstudie für das gesamte Projekt einfließen müssen.
Siehe Empfehlung der Femern A/S an den dänischen Verkehrsminister zur Wahl von Rødbyhavn als Produktionsstätte (auf Dänisch)
Februar 2011
Im Februar 2011 sprachen sich die dänischen Politiker, die das Projekt unterstützen, für den Absenktunnel als technische Vorzugslösung aus. Die Entscheidung beruht auf der Empfehlung von Femern A/S vom November 2010.
Siehe Empfehlung der Femern A/S zu einer technischen Vorzugslösung für das UVP-Verfahren, November 2010
Siehe Hintergrundbericht über die konsolidierte Kostenschätzung, November 2010 (auf Dänisch)
Juni 2010
Im Juni 2010 erhöhte der Haushaltsausschuss des dänischen Parlaments den Etat für die Planung der Fehmarnbeltquerung von Küste zu Küste von 161 Mio. EUR auf 254 Mio. EUR. Die Erhöhung enthält Verteuerungen von ca. 54 Mio. EUR und das Vorziehen von Aktivitäten für ca. 36 Mio. EUR.
Siehe Schriftstück 140 des Haushaltsausschusses, 3. Juni 2010
Juli 2009
Am 10. Juli 2009 stimmte der deutsche Bundesrat dem Gesetz zur Ratifizierung des mit Dänemark im September 2008 geschlossenen Staatsvertrags zu.
Juni 2009
Am 18. Juni 2009 verabschiedete der Deutsche Bundestag ein Gesetz zur Ratifizierung des Staatsvertrags.
März 2009
Am 26. März 2009 verabschiedete das dänische Parlament ein Planungsgesetz für eine Feste Fehmarnbeltquerung und ratifizierte zugleich den mit Deutschland im September 2008 geschlossenen Staatsvertrag.
September 2008
Am 3. September 2008 unterschrieben die Verkehrsminister von Deutschland und Dänemark einen Staatsvertrag zur Errichtung und zum Betrieb einer Festen Fehmarnbeltquerung.
Siehe Staatsvertrag
Juni 2007
Am 29. Juni 2007 unterschrieben die Verkehrsminister von Deutschland und Dänemark eine Absichtserklärung zur Errichtung einer Festen Fehmarnbeltquerung.