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Bauphase

Bodenbeschaffenheit im Fehmarnbelt

Seit 2008 hat Femern A/S umfangreiche Baugrunduntersuchungen im Fehmarnbelt sowie in den Küstenbereichen auf Fehmarn und auf Lolland in Auftrag gegeben. Ausgeführt werden die Untersuchungen unter der Leitung von Rambøll Arup JV.

Keine Bauhindernisse
Die bisherigen Untersuchungen ergaben, dass es keine geologischen oder geotechnischen Hinderungsgründe für den Bau einer Festen Fehmarnbeltquerung gibt. Die Bodenverhältnisse im Fehmarnbelt sind zwar sehr komplex, bestehen aber aus bekannten Erdschichten. Dies ist das Ergebnis des seit Mai 2011 vorliegenden Berichts zu den durchgeführten Baugrunduntersuchungen.

Eiszeitliche Einflüsse
Die Untersuchungsergebnisse entsprechen im Großen und Ganzen dem, was wir aufgrund der Voruntersuchungen in den 90er Jahren erwartet worden war. Allerdings hat sich gezeigt, dass die Tonschichten in den küstennahen Bereichen von den Gletschern der Eiszeit stärker beeinflusst sind als bisher angenommen.

Diese sogenannte paläogene Tonschicht liegt an der dänischen Küste in so großer Tiefe, dass sie von den kommenden Bauarbeiten nicht betroffen wird. Doch vor der deutschen Küste müssen auch in dieser Schicht Erdarbeiten vorgenommen werden, weil diese hier sehr dicht unter dem Meeresboden liegt. Dort werden in einem speziellen Testfeld großflächige Unterwasserversuche durchgeführt, die die Bewegungen im Erdreich unter verschiedenen Belastungsverhältnissen messen und überwachen.

Das Wissen über die Bodenverhältnisse im Fehmarnbelt ist so detailliert, dass sich interessierte Bauunternehmen schon jetzt ein genaues Bild vom Baugrund machen und sich so auf die Bauausschreibungen vorbereiten können. Diese detaillierten Informationen können auf Wunsch aus dem Geoinformationssystem von Femern A/S gewonnen werden.

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Die Feste Fehmarnbeltquerung
Die Femern A/S ist mit der Aufgabe betraut, eine feste Querung zwischen Deutschland und Dänemark über den Fehmarnbelt zu entwerfen und zu planen. Das Unternehmen ist Teil der staatlichen dänischen Sund & Bælt Holding A/S, die bereits über Erfahrungen aus dem Bau der festen Querungen über den Großen Belt und den Öresund verfügt.
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