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Vorbereitungsphase

Wichtige Meilensteine des Projekts

Aller Wahrscheinlichkeit nach wird die Feste Fehmarnbeltquerung als ein 17,6 km langer Absenktunnel für den kombinierten Schienen- und Straßenverkehr realisiert werden. Basierend auf den Voruntersuchungen und der Planung deutet alles darauf hin, dass ein Absenktunnel die beste Lösung in Bezug auf Faktoren wie Verkehr, Sicherheit und Umwelt ist.

Oktober 2012
Am 2. Oktober 2012 hat Femern A/S das Verfahren zur Präqualifikation von Bauunternehmen eingeleitet und damit das Ausschreibungsverfahren für die Bauaufträge gestartet. Bis zum 18. Januar 2013 konnten die interessierten Bauunternehmen nutzen, um sich bei der Planungsgesellschaft Femern A/S mit ihren Stärken und Erfahrungen zu bewerben. Femern A/S prüft derzeit die Bewerbungen eingehend und wird dann entscheiden, welche Unternehmen präqualifiziert und damit eingeladen werden, sich mit einem konkreten Angebot an der im Laufe dieses Jahres erfolgenden Ausschreibung der vier Bauaufträge zu beteiligen. Die präqualifizierten Unternehmen werden im Frühjahr 2013 bekanntgegeben.

Siehe Präqualifikation für den Fehmarnbelttunnel


April 2012
Im April hat Femern A/S einen überarbeiteten Zeitplan veröffentlicht. Grund für die Veränderung ist die Tatsache, dass sich der Genehmigungsprozess für ein so großes grenzübergreifendes Bauprojekt in Deutschland und Dänemark als noch komplexer erwiesen hat als zunächst angenommen.

Siehe Behördliche Genehmigungen erfordern mehr Zeit

Siehe Zeitplan für das Querungsbauwerk mit den dazugehörigen Rampenanlagen der Festen Fehmarnbeltquerung, April 2012


August 2011
Im August 2011 hat Femern A/S eine überarbeitete Kostenschätzung und einen überarbeiteten Zeitplan für den Absenktunnel ausgearbeitet. Dies geschah als Folge eines Beschlusses vom Juni 2011, Rødbyhavn als Standort der Produktionsstätte für den Tunnel zu wählen.

Siehe Konsolidierte Kostenschätzung, August 2011

Siehe Überarbeiteter Zeitplan für das Fehmarnbeltprojekt von Küste zu Küste, August 2011

 

Juni 2011
Im Juni 2011 erhöhte der Haushaltsausschuss des dänischen Parlaments den Etat für die Planung der Festen Fehmarnbeltquerung. Im Rahmen dieser Erhöhung wurden Finanzmittel für Aufgaben, die ursprünglich erst für die Bauphase vorgesehen waren, bereits für die Planungsphase freigegeben. Daher hat Femern A/S nun begonnen, die Ausschreibung der Hoch- und Tiefbauarbeiten vorzubereiten und ein VTS-System zu planen, das den Schiffsverkehr in der Bauphase überwachen kann.

Der Etat für die Planungen liegt bei 376 Mio. EUR, die Kostenschätzung für das gesamte Querungsbauwerk einschließlich der zugehörigen Rampen- und Anschlussbereiche an Land bei 5,5 Mrd. EUR (jeweiliger Preisstand: 2008). Diese Investition – einschließlich der dänischen Hinterlandanbindungen – wird durch die Nutzergebühren voraussichtlich in etwa 39 Jahren zurückgezahlt sein. Die Kredite für das Querungsbauwerk als solches inklusive der Rampen und Anschlussbereiche werden in ca. 33 Jahren abbezahlt sein.

Siehe Schriftstück 149 des Haushaltsausschusses, 23.06.11

 

Juni 2011
Am 1. Juni 2011 schlossen sich die dänischen Politiker der Empfehlung von Femern A/S an, die Produktionsstätte für Tunnelelemente nach Rødbyhavn zu legen. Die Wahl von Rødbyhavn zu diesem frühen Zeitpunkt in der Planung ist eine Konsequenz einer neuen Vorgabe der EU, nach der alle wesentlichen Teile des Projekts, hierunter die Produktionsstätten, als integrierter Teil in die Umweltverträglichkeitsstudie für das gesamte Projekt einfließen müssen.

Siehe Empfehlung der Femern A/S an den dänischen Verkehrsminister zur Wahl von Rødbyhavn als Produktionsstätte (auf Dänisch)

 

Februar 2011
Im Februar 2011 sprachen sich die dänischen Politiker, die das Projekt unterstützen, für den Absenktunnel als technische Vorzugslösung aus. Die Entscheidung beruht auf der Empfehlung von Femern A/S vom November 2010.

Siehe Empfehlung der Femern A/S zu einer technischen Vorzugslösung für das UVP-Verfahren, November 2010

Siehe Hintergrundbericht über die konsolidierte Kostenschätzung, November 2010 (auf Dänisch)

Siehe Hintergrundbericht zum überarbeiteten Zeitplan für das Fehmarnbeltprojekt von Küste zu Küste, November 2010

 

Juni 2010
Im Juni 2010 erhöhte der Haushaltsausschuss des dänischen Parlaments den Etat für die Planung der Fehmarnbeltquerung von Küste zu Küste von 161 Mio. EUR auf 254 Mio. EUR. Die Erhöhung enthält Verteuerungen von ca. 54 Mio. EUR und das Vorziehen von Aktivitäten für ca. 36 Mio. EUR.

Siehe Schriftstück 140 des Haushaltsausschusses, 3. Juni 2010

 

Juli 2009
Am 10. Juli 2009 stimmte der deutsche Bundesrat dem Gesetz zur Ratifizierung des mit Dänemark im September 2008 geschlossenen Staatsvertrags zu.

 

Juni 2009
Am 18. Juni 2009 verabschiedete der Deutsche Bundestag ein Gesetz zur Ratifizierung des Staatsvertrags.

 

März 2009
Am 26. März 2009 verabschiedete das dänische Parlament ein Planungsgesetz für eine Feste Fehmarnbeltquerung und ratifizierte zugleich den mit Deutschland im September 2008 geschlossenen Staatsvertrag.

Siehe Gesetz über die Projektierung einer Festen Fehmarnbeltquerung mit den Hinterlandanbindungen in Dänemark

 

September 2008
Am 3. September 2008 unterschrieben die Verkehrsminister von Deutschland und Dänemark einen Staatsvertrag zur Errichtung und zum Betrieb einer Festen Fehmarnbeltquerung.

Siehe Staatsvertrag

 

Juni 2007

Am 29. Juni 2007 unterschrieben die Verkehrsminister von Deutschland und Dänemark , Flemming Hansen und Wolfgang Tiefensee, eine Absichtserklärung zur Errichtung einer Festen Fehmarnbeltquerung.

 

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Die Feste Fehmarnbeltquerung
Die Femern A/S ist mit der Aufgabe betraut, eine feste Querung zwischen Deutschland und Dänemark über den Fehmarnbelt zu entwerfen und zu planen. Das Unternehmen ist Teil der staatlichen dänischen Sund & Bælt Holding A/S, die bereits über Erfahrungen aus dem Bau der festen Querungen über den Großen Belt und den Öresund verfügt.
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