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Vorbereitungsphase

Trassenführung minimiert Umweltfolgen

Die Feste Fehmarnbeltquerung zwischen Deutschland und Dänemark wird in einem Korridor östlich der Fährhäfen Puttgarden und Rødbyhavn verlaufen.

Der Korridor wurde mithilfe eines Verfahrens ermittelt, mit dem festgestellt werden kann, wo die Auswirkungen auf Menschen, Kulturschätze und Umwelt am geringsten ausfallen.

Hierzu wurde, wie in Deutschland üblich, die Raumempfindlichkeit der Querung von Küste zu Küste analysiert.

Die Raumempfindlichkeitsanalyse gilt für Menschen, Tiere, Pflanzen, biologische Vielfalt, Boden, Wasser, Klima, Luft und Landschaft sowie Sachgüter.

Rücksichtnahme auf Anwohner
Für jeden einzelnen Faktor wurden die durch die Bauarbeiten und die fertige Verkehrsanlage entstehenden Umweltbelastungen bewertet. Grundlage für die Bewertung waren geltende Gesetze, Planungsziele und Expertengutachten.

Im Rahmen der Bewertung wurden die einzelnen Teilgebiete nach ihrer Umweltbelastbarkeit klassifiziert. In einigen Teilgebieten könnten sich die Bauarbeiten und die fertige Verkehrsanlage dabei so massiv auf die Umwelt auswirken, dass die Trasse um sie herum geführt werden muss. Dabei kann es sich zum Beispiel um Wohngebiete handeln, für die strenge Immissionsschutzgrenzwerte hinsichtlich Bau- und Verkehrslärm gelten.

In anderen Teilbereichen können Bauarbeiten nur unter bestimmten Bedingungen durchgeführt werden. Dabei kann es sich beispielsweise um Änderungen in der örtlichen Planung handeln, weil die Trasse Gebiete mit Deichen, Dünen, Fußwegen und Rastplätzen von Zugvögeln berührt.

Die Raumempfindlichkeitsanalyse ist ein wesentlicher Bestandteil der Planfeststellungsunterlagen.

Beeinträchtigungen sind unvermeidbar
Einen durchgängigen Korridor von Küste zu Küste zu finden, von dem keinerlei Umweltbeeinträchtigungen ausgehen, ist unmöglich. Daher geht Femern A/S davon aus, dass während der Bauarbeiten in bestimmten Bereichen Schutzmaßnahmen getroffen werden müssen. Die Schutzmaßnahmen werden in der Umweltverträglichkeitsstudie für den Bauabschnitt von Küste zu Küste detailliert dargelegt.

 

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Die Feste Fehmarnbeltquerung
Die Femern A/S ist mit der Aufgabe betraut, eine feste Querung zwischen Deutschland und Dänemark über den Fehmarnbelt zu entwerfen und zu planen. Das Unternehmen ist Teil der staatlichen dänischen Sund & Bælt Holding A/S, die bereits über Erfahrungen aus dem Bau der festen Querungen über den Großen Belt und den Öresund verfügt.
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